Zinsvergleich

Ein Vergleich der Tagesgeldzinsen lohnt sich

Diejenigen, die eine Geldanlage suchen, werden von Angeboten geradezu überhäuft. Die Hausbank hat viele Angebote parat und im Internet nehmen die Plattformen kein Ende. Die Entscheidung, ein Tagesgeldkonto für seine Geldanlage zu wählen, ist eine gute Entscheidung. Das Kapital ist täglich frei verfügbar und die Zinsen sind höher als bei einem herkömmlichen Sparbuch, aber niedriger als bei zeitlich gebundenen Geldanlagen wie z. B. Festgeld. Alle drei Geldanlagemöglichkeiten sind sehr sichere Geldanlagen. So steht auch das Tagesgeldkonto unter der Einlagensicherung gem. § 1807 BGB und der am 30.6.2009 beschlossenen Einlagensicherungs-Grenze von 100 % oder max. EUR 50.000,–.

Erst informieren und vergleichen

Ist die Entscheidung gefallen, ist der nächste Schritt der, die Angebote zu vergleichen. Ausreichende Vergleichsmöglichkeiten sind im Internet zu finden. Der nächste Schritt ist dann, ebenfalls im Internet, einen Tagesgeld Zinsvergleich durchzuführen. Nicht immer ist der höchste Zinssatz auch der effektivste. Einige Dinge sind zu beachten. Die Laufzeit des Zinssatzes spielt eine große Rolle. Derzeit ist das Zinsniveau nicht sehr hoch, da die EZB, die Europäische Zentralbank, den Leitzins auf ein niedriges Niveau hält. Wann die EZB den Leitzins erhöht, kann im Voraus nicht einkalkuliert werden. Die Entscheidung der EZB hängt im Großen und Ganzen von der Wirtschaftslage in Europa ab.

Einige Banken haben in den Verträgen auch gestaffelte Zinsen festgeschrieben. Gestaffelte Zinsen bedeutet, dass bis zu einem gewissen Betrag der vereinbarte Zinssatz zum Tragen kommt, verfügt das Tagesgeldkonto über einen höheren Betrag, so verringert sich der Zinssatz. Zurzeit bewegen sich die angebotenen Zinssätze je nach Bank unterschiedlich zwischen 1,1 % und 2,2 %. Reine Internetbanken bieten hier einen höheren Zinssatz an als z. B. Filialbanken. Bei den Internetbanken werden die eingesparten Verwaltungskosten, die sich aus dem Filialbetrieb und den daraus resultierenden Personalkosten ergeben, an die Kunden direkt weiter gegeben.

Feinheiten bei der Zinsabrechnung

Auch der Modus, indem die Zinsabrechnungen erfolgen, spielt eine wichtige Rolle. Werden die Zinsen monatlich abgerechnet, kann der aktuelle Zinssatz etwas niedriger ausfallen. Die meisten Geldinstitute rechnen quartalsmäßig, halbjährlich oder jährlich ab. Das kann ein Vorteil sein, muss es aber nicht. In monatlichen und quartalsmäßigen Abrechnungen werden Zinsen und Kapital verzinst, sodass beides gemeinsam das neue Guthaben ergibt.

Das Tagesgeldkonto ist ein reines Guthabenkonto. Barabhebungen sind vom Tagesgeldkonto direkt nicht möglich. Bei Barabhebungen muss vom Tagesgeldkonto eine Überweisung zum Girokonto erfolgen und vom Girokonto kann dann Bargeld abgehoben werden. Die Zeitspanne, die die Überweisung benötigt, muss demnach mit eingerechnet werden. Das Tagesgeldkonto kann jederzeit gekündigt werden. Es hat keine vorgeschriebene Laufzeit und das Guthaben steht täglich dem Anleger zur Verfügung.

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