Tagesgeldzinsen

Bei Tagesgeldzinsen lohnt sich der Vergleich

Anleger, die ihr ein Tagesgeldkonto als Geldanlage nutzen wollen, sollten sich vor Vertragsabschluss über die vielseitigen Angebote der Banken informieren. Die Zinssätze variieren von Bank zu Bank und reichen von 1,10 % bis zu 2,00 %; bei Nutzung eines Depots werden von einem Anbieter sogar 4 % Zinsen angeboten. Tagesgeldzinsen vergleichen lohnt sich immer. Auch die Konditionen, die die einzelnen Banken in Bezug auf die Tagesgeldzinsen bieten, sind sehr unterschiedlich. Bei Geldanlagen über Tagesgeldkonten sind Informationen eine wichtige Voraussetzung.

Zinsvergleich bei Tagesgeldkonten

Der Begriff “gestaffelte Zinsen” ist sicher kein Begriff, der allgemein bekannt ist und doch kann er für das Tagesgeldkonto ein sehr wichtiger Begriff sein. Hier werden nämlich die Zinsen gestaffelt, d. h., bis zu einem bestimmten Betrag wird das Guthaben zu einem höheren Zinssatz verzinst, wird der Betrag überschritten, verringert sich der Zinssatz. Auch die Laufzeit des angebotenen Zinssatzes ist zu beachten. Meist sinkt der Zinssatz nach der vereinbarten Laufzeit. Maßgeblich für den Zinssatz ist der Leitzins der EZB, der Europäischen Zentralbank, der derzeit ein sehr niedriges Niveau hat. Wird der Leitzins von der EZB angehoben, so erhöhen sich auch die Zinsen. Aktuelle Tagesgeldzinsen können im Internet auf vielen Plattformen eingesehen werden. Ebenfalls im Internet können Angebote für Geldanlagen über Tagesgeldkonten abgerufen werden.

Angebote vergleichen

Wie bei allen Dingen, die mit Geld in Verbindung stehen, ist das Einholen von Informationen der erste Schritt, bevor ein Vertrag geschlossen bzw. ein Tagesgeld eröffnet wird. Nicht immer ist der Anbieter der beste, der mit dem Slogan “beste Tagesgeldzinsen” wirbt. Neben der Laufzeit für den Zinssatz ist auch die Zinsabrechnung ein wichtiger Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Bei manchen Banken erfolgt die Zinsabrechnung monatlich oder quartalsmäßig, bei anderen halbjährlich oder gar jährlich.

Werden die Angebote der verschiedenen Banken verglichen, so wird schnell klar, dass Online-Banken das bessere Zinsniveau haben. Das resultiert daraus, dass Online-Banken sehr geringe Verwaltungskosten haben und diese Ersparnis an die Kunden weitergeben. Banken, deren Filialen und das dort beschäftigte Personal kostenträchtig sind, können bei diesem Zinsniveau nicht mithalten.

Wie sich auch der Anleger entscheidet, ein Tagesgeldkonto ist eine sichere Geldanlage. Allerdings muss auch beachtet werden, dass das Tagesgeldkonto kein Girokonto ist und somit auch nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr zur Verfügung steht. Bargeldabhebungen können vom Tagesgeldkonto nicht getätigt werden. Hier muss eine Überweisung zum Girokonto getätigt werden, sodass vom Girokonto Geld abgehoben werden kann. Die Zeit, die die Überweisung vom Tagesgeld- zum Girokonto benötigt, muss mit eingerechnet werden. Für Anleger, die frei über ihr Kapital verfügen wollen, ist ein Tagesgeldkonto die ideale Lösung.

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