Tagesgeld

Tagesgeld Konto – Besser als ein Sparbuch

Es gab noch Zeiten, da waren die Leute froh, wenn sie überhaupt ein Sparbuch hatten. Dies hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein wenig geändert, doch vor allem die ältere Generation schwört nach wie vor auf das Sparbuch, welches die niedrigsten Zinsen bietet. Das Tagesgeld ist den meisten Leuten nicht geheuer, weil sie doch nur wenig Geld sparen können und dieses Tagesgeldkonto sich für sie angeblich nicht lohne. Dieses bislang negative Image versuchen die größten Direktbanken durch verschiedene Werbung endlich zu entkräften, denn solch ein Konto ist eigentlich ein Sparbuch mit besseren Konditionen.

Die Vorteile beim Tagesgeld

Der größte Vorteil beim Tagesgeld sind die Tagesgeldzinsen, die teilweise sogar einigen anderen Sparformen Konkurrenz machen. Das Tagesgeld ist an keine Verträge oder Mindestlaufzeiten gebunden. Allerdings sind die Konditionen beim Tagesgeld nicht festgeschrieben, sodass der Sparer die Entwicklung der letzten sechs Monate betrachten und bei der Vielzahl der Anbieter einen Tagesgeldvergleich anstellen sollte. Leider gibt es auch beim Tagesgeld einige schwarze Schafe, die ihren Kunden gleichzeitig ein Wertpapierdepot eröffnen. Solche Banken sollte man erst gar nicht berücksichtigen, denn das Tagesgeld darf an keine zusätzlichen Bedingungen geknüpft sein. Bei den Zinsen sollte der Anleger darauf achten, zu welchem Zeitpunkt die Zinssätze gezahlt werden, denn unter Umständen kann durch den Zinseszinseffekt sogar ein noch höherer Zinsertrag erzielt werden.

Sicherheit beim Tagesgeld

Die Sicherheit ist ein sehr wichtiges Thema beim Tagesgeld, denn durch verschiedene Bankenkrisen sind viele Leute verunsichert und fragen nach den Sicherheiten. Die Banken und anderen Kreditinstitute müssen Mitglied in einer Einlagensicherungseinheit sein, um das Produkt Tagesgeld vertreiben zu dürfen. Es besteht beim Tagesgeld eine Einlagensicherung, die bereits ab dem ersten Euro zum Tragen kommt. Seit dem 1. Januar 2011 besteht eine Kapitaleinlagensicherung von mindestens 100.000,– Euro. Dies bedeutet, dass auf jeden Fall das Kapital des Anlegers bei einem Börsencrash gesichert ist.

Die Kontoführung ist bei den meisten Anbietern von Tagesgeldkonten kostenlos. Allerdings machen einige Direktbanken einen Unterschied zwischen der Online-Kontoführung und der telefonischen Kontonutzung. Diese wenigen Banken erheben für die telefonische Nutzung eine Telefongebühr vom Kunden. Viele Banken, die Tagesgeldzinsen anbieten, versuchen ihre Kunden mit Sonderkonditionen und Sonderzahlungen für sich zu gewinnen. Dies gilt in erster Linie für die Neukunden und ist zudem meistens nur für eine gewisse Zeit zu haben. Wer sich davon aber nicht stören lässt und jedes Mal diese Prämien mitnehmen möchte, hat lediglich den zeitlichen Aufwand, bei der einen Bank sein Tagesgeldkonto aufzulösen und bei der anderen Bank ein neues Konto zu eröffnen. Kosten entstehen dem Anleger hierdurch nicht.

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